Peter May

LIEBE - FREUDE - HUMOR

Ausstellungseröffnung 31.Mai 2009 14.00 Uhr



Die Ausstellung findet im Hotel " Hartl's Lindenmühle,
Kolonnadenweg 1, 95460 Bad Berneck statt.

Ich werde mehrere Skulpturen ausstellen.
Frau Dr. Barbara Pittner wird um ca. 14.00 Uhr die Ausstellung mit einer Rede beginnen.
Begleitet wird die Eröffnung von einem genialen Damenorchester,
in einem sehr schönen Ambiente.
Ich freue mich, alte Bekannte zu treffen und neue Leute kennenzulernen.


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An der Sandsteinfigur " vom Ärschlein hoch oben in der Luft "
werde ich am Ausstellungsort an einem Wochenende arbeiten.
Den genauen Termin werde ich noch bekannt geben.

Zu den Theatertagen werde ich für 2 Tage 13.6. und 14.6. arbeiten.

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Nordbayerischer Kurier, 2. Juni 2009


Frech mit Liebe zum Detail
Kunststraße: Marmorladies locken nach Bad Berneck
Bad Berneck

Die Bad Bernecker Kunststraße hat eine Attraktion mehr. Bis zum Ende der Festspielzeit locken in der Lindenmühle, auf der Terrasse der Lindenmühle und im Eingangsbereich des Kurparks acht „Marmorladies“ des Kalteneggolsfelder (Heiligenstadt) Künstlers Peter May.
Dem 55-jährigen May gelingt das schier Unmögliche: Mit seinen rundlichen Marmorstatuen versprüht er eine humorvolle Leichtigkeit, die vor Lebensfreude nur so schillert, wie Dr. Barbara Pittner vom Focus Europa zur Eröffnung der Ausstellung bemerkte. Zu Mays Kunst verarbeitet wurde neben Mainsandstein, Material aus der Trierer Gegend und Papier, vor allem der berühmte Statuario-Marmor, den auch Michelangelo verarbeitet hat. Der Stein, der vor rund 35 Jahren für May den Ausschlag gab, seine Bestimmung fortan in der Bildhauerei zu suchen.
Einer Ausbildung als Steinmetz und Steinbildhauer an der Elsässer Grenze schloss sich ein Studium für Klassische Bildhauerei in Nürnberg an, verriet er bei den Klängen des weiblichen Salon orchesters Cappuccino. May ist beseelt, ja fast schon besessen von dem Wunsch, seine Kunst fließen zu lassen, die mit zunehmender Reife immer schöner wird. Im eigenen Atelier „Kunst-Zen-Trum“ trifft ihn der Besucher des Öfteren noch im Schlafanzug, verriet er bei der Ausstellungseröffnung.
Neben den Formen und scheinbar zufällig aus dem Stein gehauenen bedeutungsvollen Worten steckt die tiefere Botschaft der Marmorladies in ihrem Detail. So ist die fröhliche Badenixe mit ihrem viel zu engen Quietscheentchen-Schwimmreif eine freche Anspielung des Künstlers auf Leda und Zeus in Gestalt des Schwans. „Nur, wenn er ihr zu aufdringlich wird, kann sie einfach den Stöpsel ziehen“, sagte May.
Wer dem Künstler bei der Arbeit über die Schulter schauen möchte, der hat während der Theatertage noch die Gelegenheit dazu. Dann wird May sein Kunstwerk im Kurpark vor den Augen der Betrachter vollenden. Stn





 Rund und leicht: Die Statuen von Künstler Peter May (rechts) versprühen eine humorvolle Leichtigkeit. Zur Eröffnung der Ausstellung in der Kunststraße in Bad Berneck gratulierten Dr. Barbara Pittner und Bürgermeister Jürgen Zinnert. Foto: Tomis-Nedvidek
 


Stadtanzeiger Bad Berneck, 10. Juni 2009


Cappuccino bei rundlichen Damen: Die Skulpturen des Heiligenstädter Künstlers Peter May sind ab sofort in der Lindenmühle und im Kurpark zu sehen
Bad Berneck Ausstellungseröffnung in der Lindenmühle. Seit Pfingstsonntag sind im Cafégarten des Hotels und im angrenzenden Kurpark neun runde, in Marmor gehauene Frauenkörper zu sehen. Die Werke entstammen der kreativen Ader des Heiligenstädter Künstlers Peter May. 
Umrahmt wurde die feierlichen Eröffnung durch den anwesenden Bürgermeister Jürgen Zinnert, der die Weiterführung der Kunststraße in den Mittelpunkt seiner kurzen Rede schob. Dies sei im wörtlichen Sinne zu verstehen, sagt er und meinte damit die Verlängerung der Kunststraße, beginnend am Anger durch die gesamte Stadt und nun in den Kurpark hinein. Im übertragenen Sinn, so das Stadtoberhaupt, sei die Weiterführung der Kunststraße als nächsten Schritt hin in Richtung Kunst- und Kulturstadt Bad Berneck zu verstehen. 
Nicht anwesend war Jan Burdinski, der Leiter des Fränkischen Theatersommers. Er hatte den Künstler im Rahmen einer Tournee kennengelernt und ihn so nach Bad Berneck gelotst. Rasch war das Konzept der Ausstellung mit den Marmorladies geboren. Zusammengeführt wurden die einzelnen Beteiligten durch Theatersommer-Pressesprecherin Dr. Barbara Pittner. In ihrer Laudatio auf den Künstler stellte sie die Leichtigkeit und Freundlichkeit der Marmorbüsten, die durch die Heiterkeit bestächen, in den Vordergrund: „Freundliche Gesichter und Formen, die zum Berühren einladen in einem Ambiente, das seines Gleichen sucht.“ Pittner, die auch für den Künsterlerverein „Focus Europa“ die Öffentlichkeitsarbeit leistet, machte keinen Hehl aus ihrer Freude, in Bad Berneck mit dem dritten Projekt in Richtung Kunst auf fruchtbaren Boden gefallen zu sein. Besonders im Hinblick auf die nahen ersten Auftritte im Rahmen des Kunstsommers Bad Berneck sehe sie sich bestätigt in der Annahme, schon viele Unterstützer gefunden zu haben. 
Begrüßt und herzlich empfangen von Lindenmühlen-Geschäftsführer Matthias Hartl wurde sodann Künstler Peter May. Der 55-Jährige gab einen kurzen Einblick in seine Vita und verriet, warum er Bildhauer geworden ist. Unter anderem sei er bei einer Fahrradtour durch Italien an Marmorsteinbrüchen vorbeigekommen und habe sich dort in das Material eingefühlt und seine künstlerischen Wurzeln entdeckt. Im kleinen Ort Kalteneggolsfeld bei Heiligenstadt betreibt er ein Atelier mit einem Angebot an Bildhauerkursen im so genannten Kunst-ZEN-trum. Den Aspekt der ganzheitlichen Arbeit möchte May übrigens auch in Bad Berneck fortführen. So ist die Figur an der Kurparkbrücke noch unvollendet. An passenden Wochenenden wird man dem Künstler zukünftig über die Schulter blicken können.
Umrahmt wurde der Nachmittag mit dem Ensemble „Cappuccino“. So kamen zu dieser Eröffnung neun Damen in schwarz gekleidet und untermalten das künstlerische Geschehen mit dezenter Salonorcherster-Musik. Bei Stücken von Robbie Williams und aus den bekannten Musicals „Evita“ und „Phantom der Oper“ konnte man sich den Nachmittag bei Cappuccino gefallen lassen und hatte den Ausblick auf die eine oder andere rundliche Dame.